Hamm wuchs vor dem Zweiten Weltkrieg mit etwa 90.000 Einwohnern zu einem der bevölkerungsreichsten Stadtteile Hamburgs heran. Durch die alliierten Luftangriffe wurde der Stadtteil jedoch fast vollständig zerstört.
Details zur Veranstaltung
Hamm wuchs vor dem Zweiten Weltkrieg mit etwa 90.000 Einwohnern zu einem der bevölkerungsreichsten Stadtteile Hamburgs heran. Durch die alliierten Luftangriffe wurde der Stadtteil jedoch fast vollständig zerstört. Ziel der Angriffe war es, die Bevölkerung zu demoralisieren. Zum Schutz der Bevölkerung entstanden an einigen Stellen Hamburgs Bunker einer besonderen Bauart, die sogenannten Zombeck-Türme. Paul Zombeck gab ihnen nicht nur seinen Namen, sondern er gestaltete das Innere auch auf eine besondere Art, nämlich ohne Stufen oder anderen Stolperfallen. Über eine Wendel konnten die Menschen so besonders schnell und sicher in diesem Bunkertyp Zuflucht finden.
Sandra Latussek von „vergangenundvergessen.de“ erklärt uns die Architektur, gibt umfassende Einblicke in das damalige Zeitgeschehen und geht auch auf die Nachkriegsnutzung dieser Türme ein. Diese Führung bieten wir gemeinsam mit der Stiftung der Wohnungsgenossenschaft von 1904 an.
Termin: Montag, 18. Mai Uhrzeit: 16.45 – 18.45 Uhr Treffpunkt: vor dem Turm, Hasselbrookstraße 174 Teilnahmegebühr: 11,25 Euro (Bezahlung vorab im SieNa)